Osteopathie/Physiotherapie

 

Die Osteopathie ist im 19. Jahrhundert von dem Arzt  A.T. Still entwickelt worden. Der Name kommt aus dem griechischem und bedeutet: osteo = Knochen und pathos = Leiden. Die Osteopathie erfährt seit einigen Jahren einen regen Zulauf in der Human- wie auch in der Tiermedizin.

Die Art des „sanften Heilens“ über Berührung und vorsichtige Manipulation durch die Hände des Therapeuten ist für fast jeden geeignet. Diese Form der Behandlung kann schon bei Kindern im Säuglingsalter durchgeführt werden. Die meisten empfinden diese Art der Behandlung als sehr angenehm.

 

Die Physiotherapie findet schon seit Jahrhunderten ihre Anwendung in der Human- und Tiermedizin. Durch kalte und warme Güsse, Massagen, Bewegungstherapien, etc. wird die Leistungsfähigkeit des Körpers wiederhergestellt und / oder verbessert. Sie findet hauptsächlich Anwendung in der Rekonvaleszenz nach Verletzungen und postoperativ, bei älteren Pferden, aber auch zur Leistungssteigerung bei Sportpferden.

 

 

Mögliche Indikationen der Osteopathie und Physiotherapie:

  • Taktunreinheiten
  • Stolpern
  • postoperative Rekonvaleszenz
  • Arthrosen
  • neurologische Erkrankungen
  • Leistungsminderung
  • Unrittigkeit
  • Muskelathrophie

Akupunktur

 

Die Akupunktur nach der Traditionellen Chinesischen Medizin existiert bereits seit mehr als 4000 Jahren. Sie ist ein Teilbereich der TCM. Weitere Bereiche sind die Phytotherapie, die Diätethik und Qi gong.

In der komplementären Tiermedizin sind Akupunktur und Phytotherapie schon seit langem fester Bestandteil der Behandlungsmethoden. 

Beide Verfahren können bei vielen Krankheitsbildern Anwendung finden, entweder als ergänzende Maßnahmen, oder in eigenständiger Anwendung.

 

 

Akupunktur wirkt durchblutungsförderndschmerzlindernd und entspannend und kann beispielsweise hilfreich sein bei:

  • Rückenschmerzen
  • Allergien
  • Atemwegsproblematiken

 

 

Dry Needling

 

Die Therapieform Dry Needling kann übersetzt werden mit Trockennadeln und bedeutet in diesem Fall, dass keine Flüssigkeiten injiziert werden.

 

Anwendung findet diese Therapieforml bei Verspannungen der Muskulatur. Dafür werden die Akupunkturnadeln in sogenannte Triggerpunkte (Schmerzpunkte) gestochen und sorgen dort unmittelbar für Entspannung des umliegenden Gewebes. Sichtbar wird dies durch die Zuckungsantwort (local Twitches) des Muskels.

 

Dry Needling lässt sich hervorragend mit anderen Therapieformen wie z.B. Osteopathie und Pferdetaping kombinieren und ergänzt diese durch seine schnelle und nachhaltige Wirkungsweise.

Pferdetaping

 

Kinesiotaping findet schon seit einigen jahren im Humanbereich Anwendung. Aus dem Rehabilitationsbereich und dem Leistungssport nicht mehr wegzudenken wird Kinesiotaping hauptsächlich bei muskulären und ligamentären (Sehnen/Bänder) Beschwerden im Verlauf der betroffenen Struktur aufgeklebt.

 

Durch eine sanfte und dauerhafte Drainage des Gewebes wird dieses zur Selbstheilung angeregt. Das Tape verbleibt meist mehrere Tage am Pferd.

 

Kinesiotaping hat guten Einfluss auf:

 

  • den Lymphfluss (Phlegmone)
  • nach Gelenkblockaden
  • bei Gelenkproblemen
  • bei muskulären Verspannungen                                                                                                Bild: www.tiertaping.de

Blutegeltherapie

 

Die Blutegeltherapie zählt zu einer der ältesten medizinischen Verfahren und findet ihre Anwendung sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Durch den Biss des Blutegels provoziert man einen Aderlass. Die Blutung kann bis zu 24 Stunden nach der Therapie andauern.

 

Durch den beim Biss übertragenden Speichel werden Stoffe in den Körper injiziert, die die Bisswunde offen halten, eine entzündungshemmende Wirkung habe, schmerzlindernd wirken und den Stoffwechsel in dieser Region stark anregen.  

 

 

 

 

Die Blutegeltherapie kann sich positiv auswirken und findet zum Beispiel Anwendung bei:

 

  • Arthrose in Gelenken
  • Gelenksentzündungen
  • Sehnenschäden
  • Gallen

Pferdesporttherapie

 

Die Pferdesporttherapie umfasst die Felder Bewegungsgymnastik und Trainingstherapie. Sie kommt nach abgeschlossener Heilbehandlung zum Einsatz und ist eine erweiterte Form der Physiotherapie gekoppelt mit einer individuellen Trainingsplanung.

Nach erfolgreicher Heilbehandlung sollte eine Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit erfolgen. Durch gezielte Bewegungstherapie wird der Körper langsam und kontinuierlich auf ein höheres Leistungsniveau gebracht.

 

Mögliche Indikationen:

  • postoperativ
  • Bewegungseinschränkungen, Verspannungen, Steifheit
  • Wirbelsäulenprobleme
  • Gelenkprobleme
  • Rittigkeitsprobleme
  • Vorbeugung und Leistungssteigerung (z.B. Wettkampf)

 

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© Tanja Endres